Monatsdienst September 2018

Seit dem Jahr 2017 haben wir für den Monatsdienst September entschieden, dass wir alle Themen aus dem gesamten Jahr wiederholen. Entweder in Form einer Einsatzübung oder in verschiedenen Ausbildungsstationen. Diese Jahr haben wir uns für die Stationsarbeit entschieden.
Wir teilten alle anwesenden Kameraden in kleine 5-6 er Gruppen ein.

Vorerst sollten die Kameraden an diesen Stationen das Gelernt aus den vielen Monatsdiensten aus dem Jahr 2018 anwenden, unsere Ausbilder greifen bei diesem Ausbildungsdienst nur selten ein.

 

Station A: Maschinist

In dieser Station sollte die Wasserversorgung bis zum Verteiler aufgebaut werden. Hier wurde darauf geachtet, dass in korrekter Reihenfolge, sowie zügig aufgebaut wurde.
Die B-Schläuche müssen jeweils von der Pumpe zum Unterflurhydranten und zum Verteiler ausgerollt werden, Standrohr mit neuem Systemtrenner am Unterfluhrhydranten setzen und ein Ausgangsdruck für das Hohlstrahlrohr ( 5bar am Strahlrohr ) an der Feuerwehrpumpe einstellen. Dieses korrekte Ausgangsdruck fand Berücksichtigung für die nachfolgende Station B: AGT-Einsatz. Die Station A wurde vom Ausbilder Uli Bohl betreut.

 

Station B: AGT-Einsatz

Der Ausbilder Frank Oetzmann nahm die Kameraden für einen AGT-Einsatz entgegen. Die kleine Gruppe von 5-6 Kameraden sollten einen Angriffstrupp unter PA ins Gebäude und mittels C-Hohlstrahlroh eine Brandbekämpfung vornehmen, zwei Kameraden rüsteten sich als Sicherungstrupp vor dem Gebäude aus, restlichen Kameraden übernahmen die AGT-Überwachung. Die Trupps mussten sich vollständig nach dem Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf-Konzept ausrüsten und alles mit der Kommunikation mittels 2m-Funkgeräte. Dieses natürlich auch unter Echtzeit im Einsatz. Das besondere, die Gruppen von der Station A besorgten die Wasserversorgung für die Station B. Wir wollten eine übergreifende Zusammenarbeit beider Gruppen anstreben. Da die Gruppen durchgetauscht wurden,  konnten die Gruppe zwei Mal dafür sorgen, dass schnell Wasser am Strahlrohr war und schnell eine Brandbekämpfung vorgenommen worden konnte.

 

Station C: Verkehrsunfall und Funk

Wir rotierten mit den kleinen Gruppen an diesem Abend, daher wurden die Aufgaben eher klein gehalten, aber sinnvoll gestaltet und die Kameraden mussten schnell handeln. In der vom Ausbilder Markus Krug besetzte Station Verkehrsunfall, sollten die Kameraden auf Zeit alle technischen Gegenstände für Einsatz VU von unserem Feuerwehrfahrzeug auf dem Ablageplatz vor einem möglichen verunfallten Fahrzeug platzieren.

Nach dem alle Gerätschaften besprochen wurden, gab es nochmal einen Crash-Kurs für die Funktechnik. Kanalwechsel am 2m-Funkgerät, aber auch bei unserem HRT und dem im Fahrzeug festeingebauten Funkgerät, der Wechsel von TMO und DMO, ist der Wechsel von Fahrzeugfunk zum Einsatzstellenfunk. Auch der Rufgruppenwechsel im TMO ( Fahrzeugfunk ) wurde durchgeführt.

In früherer Vergangenheit wurde bei schweren Unwetterlagen oft ein Kanalwechsel für die eingesetzten Fahrzeuge angeordnet. Diesen Rufgruppenwechsel muß jeder Kamerad beherrschen.

 

Station D:  Steckleitereinsatz

Erst im vergangenen Monatsdienst war die Ausbildung „Steckleitereinsatz“ ein Thema. Es sollte daher noch einiges in Erinnerung geblieben sein.

Ausbilder Christian Reimann empfing die kleinen Gruppen am TSF Jelmstorf. Jede Gruppe hatte als erste Aufgabe die Lage:. „Feuer im 1. OG, eine Person im 1. OG am Fenster, der Auftrag für den Angriffstrupp, Menschenrettung über Steckleiter ins 1. OG“

Zusammen mit dem Melder musste die Steckleiter vorgenommen werden und ins 1. OG zum Patienten vor. Diese Person musste mittels Rettungsbund gesichert werden und über die Leiter hinabgelassen werden. Anschließend galt der Rettungsweg über die Leiter als Angriffsweg. Mit Ankerstich wurde das 1. Rohr ins 1.OG verbracht und eine Brandbekämpfung simuliert.

Nach dem Rückbau musste jede Gruppe eine weitere Aufgabe lösen. Mittels Losverfahren musste der jeweilige Angriffstruppführer, der verschiedenen kleinen Gruppen,  die nächste Aufgabe ziehen. Es gab die Aufgaben: großer Leiterbock mit vier Leiterteile, provisorischer Löschwasserbehälter, Eisrettung mit 2 Steckleiterteile und große Schlauchbrücke mit vier Leiterteile.

 

Am Ende des gesamten Monatsdienstes können alle Ausbilder zufrieden sein. Das Aufgabenziel wurde jedes Mal erreicht. Ein paar Ausbildungsthemen für das Jahr 2019 wurden mitgenommen und finden sicherlich ihren Platz auf dem Jahresausbildungsplan 2019.