3. Zug Einsatzübung Mai 2017

 

 

 

 

Einen gemeinsamen Dienst mit dem 1. Zug Nord haben wir am Freitagabend im Mai 2017 angesetzt.

Eine Einsatzübung an einer Hofstelle, außerhalb von Brockhimbergen, sollte mit zwei Brandabschnitten abgearbeitet werden.
Die besondere Herausforderung, keine Wasserversorgung in unmittelbarer Nähe.

Eine Wasserentnahmestelle bot der Ort Kollendorf in ca. 800 m Entfernung vom Brandobjekt, eine weitere Wasserentnahmestelle war im Ort Himbergen.

 

Unser 3. Zug Nord übernahm die Wasserentnahmestelle in Kollendorf. Da die Aufgabe lautete 2.000 Liter Löschwasser am Brandobjekt abzugeben, musste nicht nur der Unterflurhydrant, sondern auch der Flachspiegelbrunnen mit einbezogen werden.
Das hieß auch, dass eine doppelte B-Leitung bis zum Brandobjekt aufgebaut werden musste. Über 800 m in Doppelleitung bedeutet 1.600 m B-Schlauchmaterial.

Mittels zweier Feuerwehrpumpen wurden die Wasserentnahmestellen von der Ortswehr Brockhimbergen und Ortswehr Jelmstorf hergerichtet.
Anschließend wurde mit dem GW-Logistik die B-Schläuche über 800 Meter verlegt. Alle 350 Meter wurde an jede B-Leitung eine Verstärkerpumpe benötigt.
Im Zug sind nur fünf Pumpen auf den jeweiligen Fahrzeugen verlastet oder verbaut. Daher haben wir die Kameraden aus der Ortswehr Klein Thondorf zu dieser Einsatzübung eingeladen. Die Kameraden übernahmen die erste Verstärkerpumpe noch innerhalb des Ortes Kollendorf.

 

 

Kurz vor dem Brandobjekt standen als Einsatzstellenpumpen die PFPN 10-1000 von dem GW-Logistik und die Frontpumpe des LF 8 Natendorf in der Förderstrecke.
Anschließend übernahmen die restlichen Kameraden aus den Ortswehren Jelmstorf, Brockhimbergen und Natendorf die Brandbekämpfung an der Hofstelle.
Die geforderten 2.000 Liter Löschwasser pro Minute erreichten wir nur theoretisch. Denn die zweite B-Leitung konnte nicht „verstärkt“ werden, da die PFPN 10-1000 vom GW-Logistik defekt war. Aber ansonsten stand die Leitung und durchaus mit konstanten Druck.

 

 

Nach dem Erreichen des Zieles, kam vom Einsatzleiter Uwe Estedt, der diese Übung ausgearbeitet hatte und diese Übung an diesem Abend leitete, der Befehl „Übungsende, Wasser halt !“

Mühsam hatten wir die Förderstrecke aufgebaut und noch beschwerlicher war der Abbau dieser 800 Meter langen Löschwasserstrecke mit über 80 Stück B-Schläuchen.

  

 

Erst nach einer Stunde waren wieder alle Geräte verlastet und die Fahrzeuge abfahrbereit von den Gruppenführer an den Zugführer Christian Reimann gemeldet worden.
Christian Reimann hatte den 3. Zug Nord an diesem Abend geleitet.

Eine Nachbesprechung dieser Übung findet in den nächsten Tagen statt, da der Abend doch weit fortgeschritten war.

 

   

 

 

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