Dorf

Am vergangenen Samstag hatten der Schützenverein, der Sportverein und die Feuerwehr aus Jelmstorf zum Laternenfest zu 18.00 Uhr eingeladen.

Viele Kinder kamen mit Ihren Familien auf den Spielplatz in die Gartenstraße.
Auf dem Spielplatz konnten alle Kinder toben, sich bei den Spielen der Vereine ausprobieren und sich einen eigenen Flammkuchen belegen, und nach dem Backen im Holzofen diesen essen.

Nach einer Begrüßung um 19.00 Uhr gab es in diesem Jahr eine kleine Überraschung für Groß & Klein:

Das Team Corpus Flammantis aus Bad Bevensen bot eine „heiße Show!“ Einen kleinen Vorgeschmack lieferte das Team um Dominik kurz vor dem Umzug mit unseren tollen Jelmstorfer Musikzug ehemaliger Spielmannszug / Fanfarenzug durch unser Dorf.

Klassische Laternenlieder spielte uns der Musikzug Jelmstorf. An zwei Zwischenstopps durften auch alle Kinder und Erwachsene kräftig mitsingen und am Ende des tollen Umzuges sangen über 200 Teilnehmer „Ich gehe mit meiner Laterne …“ zum Abschluss.

Aber die Veranstaltung war damit noch nicht am Ende, denn im Anschluss wartete die feurige Show von Corpus Flammantis
Sie verzauberten uns alle, die Kinder und alle Erwachsene. Eine tolle Unterhaltungsshow, sehr sehenswert !

Wir bedanken uns noch ein mal ausdrücklich dafür, dass das Team Corpus-Flammantis auf einen Teil Ihrer Gage verzichtete um diese Show in Jelmstorf zu ermöglichen!

Die besondere Feuer-Veranstaltung in diesem Jahr, aber auch die Aktionen aus den vergangenen Jahren werden ausnahmslos durch Spenden finanziert.
Wir waren sehr froh, dass Corpus-Flammantis uns dieses in diesem Jahr ermöglicht hatte.
Noch bemerkenswerter empfanden wir die Nachricht am Sonntag Morgen, dass das Team mit brennender Leidenschaft um Dominik den Teil, den wir finanziell aufbringen konnten, an das Kinder-Hospiz Sternenbrücke
spenden werden. Einfach eine tolle Aktion!

Noch lange blieben unsere Gäste auf dem Laternenfest. Bis spät in die Nacht wurden viele nette Gespräche bei leckerer Bratwurst & Pommes, sowie heißen Kakao und kühlem Bier geführt. Wieder mal eine tolle Veranstaltung.

 

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Monatsdienst September 2019

Im September findet bei uns ein besonderer Ausbildungsdienst statt.
Wir versuchen viele der Ausbildungsthemen aus dem gesamten Jahr, in diesen Abend nochmals auszubilden. Sozusagen einen Rückblick um die Ausbildungsthemen aus 2019 nochmals zu festigen.

In diesem Jahr standen folgende Stationen mit den Ausbildungsziele für den Freitag Abend fest:

1.Station Menschenrettung über Steckleiter
2.Station Brandbekämpfung mit C-Rohr
3.Station Atemschutzüberwachung

In der 1.Station lautete der Befehl „Menschenrettung über Steckleiter“
Der Angriffstrupp nahm mit einem Melder die Steckleiter vor und rettete eine Person vom Carportdach mittels Rettungsbund. Bei der Rettung entdeckte der Angriffstrupp, dass das Feuer bereits am Gebäude hochbrannte. Nach der Rettung musste eine Brandbekämpfung vorgenommen werden. Der Schlauchtrupp bereitete mittels Schlauchtragekörbe ein C-Rohr vor. Wieder mit der Feuerwehrleine, mussten dieses Mal die Geräte ( Strahlrohr, Feuerwehraxt usw. ) auf das Carportdach verbracht werden.

 

Die 2. Station „Brandbekämpfung mit 1 C-Rohr“ beinhaltete
die Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten, das Setzen unserer Feuerwehrpumpe als Verstärkerpumpe um den Arbeitsdruck für das Hohlstrahlrohr zu erhöhen, sowie die Brandbekämpfung mit dem Hohlstrahlrohr und den korrekten Einsatz des Schlauchtragekorbes.
Ein besonderes Augenmerk bei dieser Station galt dem Angriffstrupp. Dieser Trupp sollte auf der Anfahrt zum Einsatzort die Atemschutzmaske aufsetzen und beim Eintreffen, gemeinsam mit dem Wassertrupp, die Feuerwehrpumpe in Stellung bringen. Erst im Anschluss kann sich der Angriffstrupp vollständig ausrüsten und das 1. Rohr zur Brandbekämpfung vornehmen.

 

In der 1. & 2. Station haben mehrere Trupps unter Atemschutz gearbeitet. Dafür benötigen wir unsere Atemschutzüberwachung zur Überwachung der eingesetzten Trupps.
Dieses wurde den Kameradinnen und Kameraden an der 3. Station nahegebracht. Die Teilnehmer mussten alle die schriftliche Dokumentation führen und nacheinander auch die Kommunikation per Einsatzstellenfunk im 2m-Funk mit den eingesetzten Trupps aufrechthalten.

 


 

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Monatsdienst „Atemschutzüberwachung“

 

Atemschutzüberwachung stand auf unserem Ausbildungsplan für den Monat August 2019.

Die beiden Ausbilder Frank Oetzmann und Markus Krug hatten sich auf diesen Dienst vorbereitet. Beide sind auch Atemschutzgeräteträger-Ausbilder bei der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf und daher bestens geeignet für diesen Ausbildungsdienst.

Im theoretischen Teil wurden die Kameradinnen und Kameraden aus unserer gemeinsamen Kooperation Feuerwehr Seedorf / Jelmstorf in die Atemschutzüberwachung unterwiesen.

Die folgenden Aufgaben im Einsatz wurden durchgesprochen:

Dokumentation der Zeiten der Atemschutzgeräteträger (AGT)
Name des Trägers, Flaschendruck vor dem Einsatz, genauer Einsatzauftrag,
errechneter Rückzugszeitpunkt oder Rückzug bei Restflaschendruck.
Kommunikation während des Einsatzes, Standort des Trupps oder Abfrage des tatsächlichen Flaschendruckes. Abmeldung des Trupps nach dem Einsatz.

Nachdem sich die beiden Ausbilder vergewissert haben, dass jede Kameradin und jeder Kamerad dieses Dokument der AGT-Überwachung richtig ausfüllen kann, konnte kurz darauf dieses unter Beweis stellt werden.

Die beiden Ausbilder benannten die Fahrzeugbesatzung der beiden Feuerwehrfahrzeuge ( TSF ) mit jeweils zwei AGT-Träger. Die Fahrzeuge wurden besetzt und anschließend gab es einen Einsatzort mit unbekannter Rauchentwicklung, Personen werden vermisst.

In den beiden Übungszenarien sollten die beiden Fahrzeugführer zusammenarbeiten und auch das nachfolgende Fahrzeug aus der Kooperation sinnvoll einsetzen.
Aufgaben wie, die Wasserversorgung bis zum Verteiler aufbauen.
Das Feuerwehrfahrzeug ( TSF ) korrekt platzieren, damit nachrückende Fahrzeuge, wie die Drehleiter an das Einsatzobjekt heranfahren können.
Die / der Gruppenführer/-in eine ordentliche Lageerkundung am Einsatzobjekt vornehmen, damit anschließend alle Feuerwehrkräfte richtig einsetzt werden.
Heißt der Einsatzbefehl „Brandbekämpfung“ oder „Menschenrettung“. Die Menschenrettung hat immer Vorrang vor dem Löschen eines Brandes.
Der AGT-Trupp rüstet sich für seinen Einsatz im Brandobjekt aus und meldet sich einsatzbereit bei der ATG-Überwachung. Die AGT-Überwachung bereitet die Einsatzdokumentation vor und prüft beim Funkcheck mit dem AGT-Trupp die die Funkverbindung im 2m-Band.

In diesem Ausbildungsdienst hatten wir zwei verschiedene Objekte. Eines in Seedorf, eines in Jelmstorf. In beiden wurden zwei Personen vermisst.
Nun war der Einsatzauftrag bekannt und die AGT-Trupps gingen zur Menschenrettung vor. Zur Eigensicherung nahm der erste AGT-Truppe ein C-Hohlstrahlrohr mit Wasser am Strahlrohr ins Gebäude mit. Hierbei wurde besonders das Schlauchmanagement trainiert. Wie setzt der Angriffstrupp den Schlauchtragekorb mit 3 C-Schläuchen sinnvoll ein. Die Personensuche im Gebäude wurde, unter den Augen der Ausbilder Krug und Oetzmann, durchgeführt. Suchtechniken bei der Menschenrettung, Kommunikation mit Gruppenführer, AGT-Überwachung, sowie des zweiten AGT-Trupps wurden begutachtet. Zusätzlich sollte ein zweiter Rettungsweg über die Steckleiter am Gebäude errichtet werden.

Nach dem erreichen des Einsatzziels gab es eine Nachbesprechung. Was war gut, was können wir verbessern. Die gesamte Truppe wurde gut gefordert, denn diese Übungen waren bereits etwas größer angelegt und komplexer.

Umso wichtiger, das Grundsatzaufgaben reibungslos ablaufen um einen schneller Einsatzerfolgt zu erreichen.

Gemeinsam wurden die Gerätschaften nach der Übung zusammengepackt und ins TSF verlastet.
Besonders die Bestückung der Schlauchtragekörbe mit drei C-Schläuche und jeweils drei längere Schlaufen, für eine schnelle Verlegung der Schlauchbuchten aus den Tragekörben.
In vielen Übungen und im Einsatz, haben wir festgestellt, dass diese vorbereiteten Schlaufen in den Tragekörben ein zeitlicher Vorteil für den AGT-Trupp bringt, gerade im Dunkel, bei Nachteinsätzen.

Im September 2019 gibt es nur einen gemeinsamen Ausbildungstermin für alle Kameradinnen und Kameraden unserer Kooperation.
Dieser Dienst findet am Freitag, 27.09.2019 ab 19:00 Uhr statt.

Vielen Dank an die Familien Hellberg und Kuke für die Unterstützung bei diesem Monatsdienst.



 

Monatsdienst Juli 2019

 

In zwei verschiedenen Ausbildungsterminen im Juli haben die Kameradinnen und Kameraden der Kooperation Feuerwehr Seedorf und Feuerwehr Jelmstorf ihren Monatsdienst abgeleistet.

Auf dem Dienstplan in diesem Monat standen die Themen: „Schaumangriff und Knotenkunde“

In zwei Stationen teilten wir die Ausbildungsthemen auf:


In der ersten Station hatten wir den klassischen Löschangriff mit Schaum erklärt.

Der richtige Aufbau ist entscheidend, die Gerätschaften müssen korrekt in die Schlauchleitung eingebaut werden, sowie die jeweilige passende  Größe, in unserem Fall für das Mittelschaurohr mit 200 Liter/Minute Löschwasser ( Schaum ) Abgabe, verbaut wird.
Welcher Trupps nimmt das Schaumrohr vor und wie  setzt dieser Trupp das Schaumrohr richtig ein. Welcher Trupp bedient den Zumischer und Verteiler. Ein korrekter Arbeitsdruck am Schaumrohr muss mittels Feuerwehrpumpe gefördert werden. Das ist die Aufgabe des Maschinisten.
Welchen Schaum ( Schwer-, Mittel-, Leichtschaum ) setzen wir bei welchem Feuer ein?
Wie viel Schaummittel wird pro Minute benötigt und  in welcher Zeit ist ein 20 L-Kanister Schaummittel verbraucht?
 Alles muss zusammenpassen, ansonsten Löschen wir nicht mit Schaum, sondern mit Wasser.
Und das wollen wir nicht bei jedem Brandeinsatz, Beispielsweise: bei Flüssigkeitsbränden.

Neben unseren Ausbilder Norbert Martin wurden die Kameradinnen und Kameraden wiederholt an das Thema Knoten in der Feuerwehr von Markus Krug ausgebildet. Rettungsbund mit Spierenstich, Achterknoten und den Z-Knoten werden im Einsatz benötigt. Die wichtigsten Knoten und Bunde sollte jede Kameradin und jeder Kamerad beherrschen können. Einen kleinen Ausbildungsabstecher hatte Markus in den Bereich Digitalfunk kurz mit angesprochen.

 

In unserer zweiten Ausbildungsstation an den Abenden zwar unser Waldbrandkonzept.

Hierbei wollten wir unsere Taktik verbessern. Wir haben in diesem Jahr unser beantragtes
D-Hohlstrahlrohr und D-Schläuche erhalten. Im großen Kreis sollte diese Neuerung nun mit in unser bestehendes Waldbrandkonzept eingebunden werden.

Da wir auf unseren TSF Seedorf & TSF Jelmstorf kein Löschwasser mitführen, bleibt uns nur die Möglichkeit im Falle eines Boden- / Vegetationsfeuer die Brandbekämpfung vorzubereiten. Wir sind anschließend abhängig von Tanklöschfahrzeuge oder einer Wasserförderung über lange Wegstrecke anderer Ortswehren.

Für die Vorbereitung  stecken wir unsere vier Steckleiterteile zu einem Viereck ineinander und legen eine Gewebeplan hinein und verzurren die Leiterteile mit einem Spanngurt.
Dadurch können wir bis zu 1.000 Liter Löschwasser im provisorischen Behälter aufnehmen. Mittels unserer tragbaren Feuerwehrpumpe und der Saugschläuche entnehmen wir das benötigte Löschwasser.
Um unser knappes Löschwasser sinnvoll einzusetzen, sparen wir Wasser für den Transportweg  mittels C-Schläuchen anstatt B-Schläuche bis zum Verteiler. In einem gefüllten B-Schlauch passen 88 Liter hinein, in einem C-Schlauch hingegen nur 33 Liter, da die C-Schläuche einen kleineren Querschnitt haben.


Mit unseren C-Schlauchtragekörben können wir sehr die Schlauchleitung bis zum Feuer auslegen. Um einen zusätzlichen Löscherfolg zu haben, setzen wir unseren Zumischer mit Schaummittel vor unseren Verteiler ein. Mit einer geringen Zugabe es Schaummittels in das Löschwasser erzeugen wir ein „Netztmittel“. Wir nehmen dadurch dem Löschwasser die Oberflächenspannung und es kann besser in den Waldboden oder ins Stroh / Heu eindringen. Eine gute Unterstützung zu unserem Löschwasser.


Mit unserer Staffelbesatzung vom TSF können somit zwei Trupps mit D- und C-Hohlstrahlrohr die Brandbekämpfung vornehmen. Worauf die Trupps noch zu achten haben, wurde im Anschluss besprochen. Leichte Bekleidung, Mineralwasser mit an Strahlrohr vornehmen, Grundsätzlich die Entwicklung des Feuers beachten, Windrichtung beachten, Signal für einen Rückzug, Abstellort des Fahrzeuges uvm.

 
 

 

Die Wettbewerbsgruppe Seedorf - Jelmstorf übt wieder


Seit Mittwoch 03. April startete die Wettbewerbsgruppe aus Seedorf und Jelmstorf in die Saison 2019.

In den letzten Wochen wurde der Übungsplatz vorbereitet und eine Unterflurhydrant-Attrappe verbaut.

 

Seit dieser Woche heißt es wieder auf Zeit die Saugschläuche zu kuppeln und einen Löschangriff auf eine brennende Mülltonne fehlerfrei aufzubauen …


Am 18. Mai 2019 starten wir bei den Gemeindewettbewerben in Brockhöfe.