Kurz vor unserem „LockDown“, als Vorsichts- und Schutzmaßnahme gegenüber des Coronaviruses in der Feuerwehr der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf, haben wir noch im Oktober 2020 zwei Ausbildungsabende in unserer Kooperation Feuerwehr Seedorf und Feuerwehr Jelmstorf durchgeführt. Natürlich unter Berücksichtigung aller Maßnahmen aus dem Hygienekonzept, darunter die maximale Gruppengröße von 10 Personen, daher teilten wir an jedem Abend unsere Gruppen nochmals auf.
 
In einer Station galt es, unseren Sicherheitsbeauftragten Thomas Burmester Aufmerksamkeit zu widmen. Die jährliche UVV-Unterweisung stand auf dem Dienstplan. Ergänzend wurde das Thema „Elektromobilität und deren Gefahren im Einsatz“ besprochen.
Gerade der Bereich Gefahr „Elektrizität“ im Einsatz beim Verkehrsunfall (VU) mit einen Elektro-PKW wurde im Anschluss an einer praktischen Ausbildungsstation zum Thema ausgebildet.
Hierbei sind wir auf unser VU-Konzept eingegangen.
Wir haben das Abarbeiten aller eingesetzten FW-Kräfte mit einer Staffelbesatzung durchgesprochen:
Was macht der Maschinist, was muss der Wassertrupp als Erstes durchführen, was für Handgriffe muss er im Anschluss tun, welche Aufgaben hat der Angriffstrupp, UND was alles muss der eingesetzte Gruppenführer leisten.
Die Aufgaben haben wir an einem „verunfallten“ PKW genauer durchgeführt.
Beim nächsten Monatsdienst, für die zweite Hälfte der beiden Wehren, wurden die Grundlagen Feuerwehrpumpe und Steckleiter ausgebildet. Auch an diesem Abend teilten wir die Gruppen in zwei TSF-Besatzungen.
In dieser Jahreszeit ist es von Ausbildungsbeginn an Dunkel. Es ist unbedingt wichtig, dass die eingesetzten Kräfte alles mögliche an Beleuchtung einschalten und die Handlampen/Helmlampen nutzen. Das TSF Jelmstorf hat da klare Vorteile gegenüber dem TSF Seedorf, da das Jelmstorfer Fahrzeug über einen Lichtmast und Umfeldbeleuchtung verfügt.
Die Stationen waren im Ort verteilt, die Wasserentnahmestelle „offenes Gewässer“ war der Teich in der Ziegeleistraße und die Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten wurde in der Kurzen Straße durchgeführt.
Hierbei ging es den Ausbildern darum, die einfachen Handgriffe zur Herstellung der Wasserversorgung abzurufen. Als diese stand, ging es nur noch um die Feuerwehrpumpen.
Zwischen den beiden Stationen mussten die Kameradinnen und Kammeraden die vierteilige Steckleiter am Feuerwehrhaus in Stellung zu bringen.
Wie geschrieben, alle Stationen im Dunkeln. Eine zusätzliche Herausforderung an die Truppe.
Nun hat jede Gruppe noch im Oktober zwar einen Dienst absolviert, aber durch den „LockDown“ nur die Hälfte der oben beschriebenen Ausbildungsthemen.
Wir hoffen, dass wir dieses im Dezember 2020 noch nachholen dürfen, denn wir sind auch schon in den Ausbildungsplänen für das Jahr 2021.
Und damit wollen wir im Januar 2021 bereits beginnen.
Schauen wir mal …
 
Vielen Dank an die Familien Hellberg und Kibbel für die Benutzung auf ihren Grundstücken für die Ausbildungsstationen.